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Auf Nummer sicher

Ist eine e-Bike Versicherung sinnvoll?

Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten

Fahrräder werden gern geklaut. Davon wissen vor allem in der Stadt viele ein Lied zu singen. e-Bikes sind mit ihrem deutlich höheren Wert aufgrund der hochwertigen Technik natürlich eine noch beliebtere Diebesbeute. Trotzdem fragst du dich vielleicht, ob es sich wirklich lohnt, eine Versicherung abzuschliessen. Denn: Wieso sollte ausgerechnet dein e-Bike geklaut werden. Sowas passiert doch immer den anderen, oder? Tatsächlich gibt es aber Anbieter, die sich speziell auf die Versicherung von e-Bikes fokussiert haben. Und das nicht ohne Grund.

Vorteile einer e-Bike Versicherung

Ob dein e-Bike wirklich einmal geklaut wird, kann natürlich niemand sagen. Aber wenn doch, ist es zu spät. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass du dein e-Bike wiederbekommst, ist ziemlich gering. Einzig trösten kann da ein schneller Ersatz oder eine finanzielle Entschädigung. Das gilt für normale Fahrräder, aber eben auch für e-Bikes. Die Versicherungen speziell für e-Bikes sind auch auf die Bedürfnisse und Anforderungen von diesen zugeschnitten. Denn hier sind natürlich auch die wichtigsten Komponenten wie Motor und Akku mitversichert und das eben auch im Alltagseinsatz. Eine einfache Hausratsversicherung hilft da in der Regel nicht aus. 

Ein Mann bringt sein ABUS Schloss an

Bei speziellen e-Bike Versicherungen werden der Kaufpreis, das Alter, die Abstellsituation und die Nutzung des e-Bikes beachtet. Du zahlst eine monatliche Gebühr oder Jahrespauschale und die Versicherung übernimmt je nach Vertrag verschiedene Kosten. Je nach Anbieter, greift die Versicherung nicht nur bei Diebstahl, sondern auch bei Schäden bis hin zum Ersatz von einzelnen Komponenten. Wenn lediglich eine Reparatur fällig ist, haben manche Versicherungen einen mobilen Reparaturservice in ihrem Angebot.

Aber: Das gilt in der Regel für ein neuwertiges Modell. Ist dein e-Bike hingegen schon älter oder wurde stark verändert, lohnt sich eine separate Versicherung eventuell nicht mehr. Unter bestimmten Bedingungen könntest du es hier bei einem e-Bike Diebstahl eher über deine Hausratsversicherung versuchen.

Was deckt eine Versicherung ab?

Eine e-Bike Versicherung bringt natürlich auch Kosten und einige Bedingungen mit sich. Die e-Bike Versicherung von ENRA bietet Diebstahlschutz und Schutz vor Akku- und Elektroschäden. Das e-Bike darf hier bei Versicherungsabschluss nicht älter als sechs Monate sein und einen Kaufpreis von 10.000 Euro nicht übersteigen. Wie lange der Versicherungszeitraum sein soll, kannst du frei wählen. Ein Jahr, drei oder sogar fünf Jahre sind möglich. Kündigst du nicht, läuft sie automatisch aus.

ENRA Versicherungen will dafür sorgen, dass du lange Spass an deinem e-Bike hast. Daher fungiert sie quasi wie eine Vollkasko-Versicherung. Hier lohnt es sich tatsächlich, nicht am falschen Ende zu sparen. Das gilt auch bei höher motorisierten Speed-Pedelecs:

Unter die Kategorie Speed-Pedelecs fallen e-Bikes mit einer Tretunterstützung auf bis zu 45 km/h. Bei diesen schnellen Modellen besteht sogar eine Versicherungspflicht und die Pflicht ein Versicherungskennzeichen anzubringen. Das ist etwa vergleichbar mit einem Moped.

Versicherungen wie etwa die DEVK sind hier eine Anlaufstelle. Sie übernehmen die Versicherung von S-Pedelecs bis zu einem Wert von 4000 Euro. Das gilt auch für eine Teilkaskoversicherung, bei der du dich mit 150 Euro selbst beteiligen müsstest. Alles in allem musst du bei einer Versicherung deines Speed-Pedelecs mit etwa 120 Euro im Jahr rechnen, Haftpflicht und Teilkasko eingeschlossen.

Alternativ kannst du dies natürlich auch über ENRA machen: Hier hast du den Vorteil, dass du ja bei diesem Anbieter bis zu 10.000 Euro Fahrzeugwert versichern kannst. Zudem bekommst du hier den Neuwert deines e-Bikes ersetzt und nicht den Zeitwert. Und: 0 Euro Selbstbehalt im Schadensfall. Lediglich die Haftpflichtversicherung musst du extra abschliessen, um ein Versicherungskennzeichen zu erhalten. Das kostet dich etwa 50 Euro.

Aber gilt das auch für gebrauchte e-Bikes?

Dein Budget war eher klein und du hast ein günstiges Angebot eines gebrauchten e-Bikes aus einem Shop oder von privat in Anspruch genommen? Tatsächlich hast du auch hier – mit Abstrichen – die Möglichkeit, dich abzusichern. So kannst du auf einen Tarif mit Rundum-Schutz, der Diebstahlschutz, Reparaturschutz, Akkuschutz und Pick Up-Service oder den separaten Diebstahlschutz und Pick Up-Service wählen. Der Akku Plus Schutz-Tarif ist hingegen ausschliesslich für neue e-Bikes gedacht.

Die Anforderungen an dein gebrauchtes e-Bike sind ähnlich wie beim Neu-Bike. Das heisst: Dein gebrauchtes e-Bike darf nicht mehr als 10.000 Euro gekostet haben. Wie alt dein e-Bike ist, ist lediglich für den Tarif relevant. Kaufst du ein e-Bike von privat oder eines, das älter als ein halbes Jahr ist, wird der Tarif anhand eines Tageswertes festgemacht.

Ein Focus e-Bike ist mit einem ABUS Schloss an einem Mast angebracht

Auch der Verlust oder Schaden von e-Bike Zubehör kann ganz schön ins Geld gehen. Daher kann es sich lohnen, das Zubehör deines e-Bikes gleich mitzuversichern. Bei ENRA kann e-Bike Zubehör bis zu einem Neupreis von 250 Euro mit aufgenommen werden. Abgesehen vom Kaufpreis musst du auch darauf achten, dass die Anschaffung maximal einen Monat zurückliegt. Wichtig dafür ist der Kaufbeleg! Je nach Tarif gehören dazu unter anderem: Helme, Kindersitze, Displays oder auch Schlösser.

Wie die einzelnen Tarife bei ENRA im Einzelnen aussehen, siehst du beispielsweise hier.

Wie erkenne ich eine gute Versicherung?

Du erkennst eine gute Versicherung daran, dass sie nicht nur dann greift, wenn dein e-Bike gestohlen wurde. Sie kommt auch dann zum Einsatz, wenn dein e-Bike beschädigt wurde. Gerade bei einem e-Bike mit empfindlichen Technologien kann schon einmal etwas ausfallen oder irgendjemand findet Freude daran, dein e-Bike zwar nicht zu stehlen, aber zu beschädigen. 

Da e-Bikes oft natürlich tägliche Begleiter sind, ist eine gute e-Bike Versicherung auch auf diese Art der Nutzung ausgerichtet. Meistens gilt sie also 24 Stunden, sieben Tage die Woche und auch der Abstellort ist für das Greifen des Versicherungsschutzes nicht relevant. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch dann, wenn du dein e-Bike mit in den Urlaub nimmst – sowohl in Europa als auch weltweit.

Der Schutz greift auch bei Komponenten, die essentiell zu deinem e-Bike dazugehören. Wenn also beispielsweise der Akku oder das Display gestohlen werden. Solltest du Stürzen oder einen Unfall haben, kommt die Versicherung für den entstandenen Schaden an deinem e-Bike auf. Dasselbe gilt für Schäden, die durch Produktionsfehler an deinem Modell entstehen oder bei unsachgemässer Handhabung.

Wann lohnt sich also eine e-Bike Versicherung?

Dein neues e-Bike ist in den ersten drei Jahren nach Anschaffung am wertvollsten. Technische Komponenten wie Motor und Akku sind oft sehr hochwertig und machen nicht selten bereits die Hälfte des Gesamtwertes aus. Aber auch die kleineren Teile, die einem hohen Verschleiss ausgesetzt sind, wie etwa die Kette, sind nicht zu unterschätzen. Dein e-Bike zu versichern lohnt sich daher vor allem dann, wenn der Anschaffungspreis ohnehin schon hoch war. Auch wenn du dafür noch ein paar Euro mehr in die Hand nehmen musst, lohnt sich eine Versicherung. Im Ernstfall, aber auch vorher, allein für ein gutes und sicheres Gefühl.

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